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»Aufstand der Umlaute« — Entwicklung von Sprachkompetenz, sozialer Intelligenz und demokratischen Schulkultur vs. Diskriminierung, Mobbing/Bullying und Schulgewalt

»Der talentierte Illustrator Kirsten Lassig zitiert das für die französische Julirevolution von 1830 ikonische Werk „Die Freiheit führt das Volk“ von Eugene Delacroix auf dem Buchcover. Beim historischen Vorbild schwenkt allerdings nicht der Umlaut „Ä“ die bourgeoise Freiheitsfahne über den Pariser Barrikaden gegen Unterdrückung und Diskriminierung, sondern die Marianne neben den schwer bewaffneten Bürgern. Die Umlaute und das Eszett benötigen für ihren Aufstand indes keine Gewehre, weder Hieb- noch Stichwaffen. Die Kinder verorten auf dem Cover-Bild die „schlagkräftigen Waffen von Kunst und Kultur“: Pinsel, Bleistift und die Regenbogenfahne mit dem einprägsamen Friedenssymbol. Das Narrativ hinter dem Bild schildert eindrücklich: Die nachhaltigsten Umwälzungen in der Geschichte wurden nicht durch Gewalt, nicht von Musketen, Säbeln und Kanonen vorangetrieben, wohl aber durch die Kraft des Wortes, mit dem Gebrauch von Zirkeln, Füllfederhaltern und Büchern. Gerade letztere stellen durch die Kraft der Fantasie die Wirklichkeit, die uns im Alltag oft alternativlos, statisch und festgefahren erscheint, infrage. Neue Ideen verflüssigen das Erstarrte und lassen so Entwicklung zu. ˋEine wunderbare Devise, die funkensprühend durch das gesamte Lese- und Lernbilderbuch für Kinder von 7 bis 12 Jahren trägt.«

„de Beauvoir“ auf LovelyBooks.

NDR / ARD-Beitrag zur Präsentation des Lese- und Lernbilderbuches „Aufstand der Umlaute. Und weshalb sich das Eszett diesem anschloss!“ von Daniel K. W. Trepsdorf (Text und Idee) und Kirsten J. Lassig (Illustrationen), Schwerin/Hagenow/Hamburg 2020. — Kamishibai-Erzähltheater und Kinderbuch.

»Vor kurzem fiel mir das Buch „Aufstand der Umlaute“ in die Hände. Es hat mich derart begeistert, dass ich dieses Buch sofort ins Lehrerzimmer zur Ansicht legte. Auch meine Kolleginnen und Kollegen äußerten sich begeistert. Nicht nur der Text, sondern auch die wunderbaren Illustrationen […] und die gesamte Gestaltung des Buches zogen uns förmlich in den Bann. Die Idee, das Thema Anderssein, Freundschaft, Entdecken von Gemeinsamkeiten über das Alphabet dem jüngeren Lesepublikum nahe zu bringen, trifft auf jeden Fall den Nerv der Kinder. Es beschreibt mit Hilfe dieser Metapher die aktuelle Lebenswelt dieser Altersstufe, spricht deren eigene Erfahrungen an und illustriert nicht zuletzt das Spannungsfeld, in dem sich gar nicht so wenige Kinder tagtäglich befinden. — Also war unsere Entscheidung schnell gefallen: Dieses Buch muss in unseren Bestand der „Ganzlesestoffe“ aufgenommen werden. […] Dieses Buch hat so viel Potenzial, um auf sehr vielfältige, anschauliche und erlebbare Art und Weise zu Toleranz und Respekt zu erziehen und Kinder verstehen zu lassen, dass derartiges Verhalten kein „Selbstläufer“ ist.«

Marte-Annette Leschinski, Lehrerin an der Europaschule in Storkow (Mark) und Leiterin der dortigen Fachkonferenz Deutsch in der Primarstufe.


»In dem Buch geht es anschaulich um Mobbing sowie Ausgrenzung und wie man wieder zusammenfindet. […] Das Buch ist für Schüler von 7-12 Jahren geeignet, ich finde es […] auch für Erwachsene sehr interessant geschrieben.«

Andrea Thomsen, Schulleiterin der Grundschule Kalkhorst, empfiehlt als Literaturtipp zur Begegnung von Mobbing, Ausgrenzung und Schulgewalt in den Lübecker Nachrichten das Lese- und Lernbilderbuch „Aufstand der Umlaute“ (16. Dez. 2019, Artikel: „Vorleserwettstreit im Klützer Winkel“).